Eindringlich_innen

Back to scarier times. Ich unterwerfe mich den Social-Media-Memes und habe zum  #throwbackthursday eine Arbeit aus dem Sommer 2013 rausgesucht.
Dabei handelt es sich um ‚Eindringlich_innen‘: eine begehbare temporäre Installation mit Glas in einer Dachkammer des mittlerweile sanierten „Weißen Hauses“ auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg.
‚Eindringlich_innen’ist als reflexive Arbeit zu verstehen und untersucht Räumlichkeit und persönliche Wahrnehmung – Innen sowie Außen – und war damit eine auf das Einfühlen und Hineinspüren bezogene Arbeit. Ursprünglich war das ganze nur als Materialstudie gedacht, um zu erforschen, was Glas für Möglichkeiten bietet, ist dann aber zu einer vollständigen und meiner Meinung nach vehementen Arbeit geworden.

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Nach wie vor eine Arbeit die ich gerne mag und gerne durchgeführt habe, auch wenn sie einige Schrammen und Pflaster gekostet hat.

Gewässernutzung untersagt!

Postapokalyptische Zustände. Nachmittagssonne. Niemand rührt sich. Wasserläufer laufen übers Wasser. Was sollen sie auch sonst machen? Der Holzsteg wärmt fürsorglich von unten, knarrt hinterhältig. Wenn er bricht, gehe ich baden.
Gewässernutzung untersagt!TümpelGhost
wasserrechts
Scilla
Wasserlinks

Durch die Schrebergartenapokalypse begleitete mich dieses Mal:
Cosina CT7 mit Cosinon-S 50mm/f1.8 / Film: Kodak Gold ISO 200

LOVELOVELOVELOVELOVELOVELOVEL

Auch das Warten auf die Bilder geht irgendwann vorüber. So geschehen genau heute, als ich nach drei Tagen zum wiederholten Male in den Drogeriemarkt meines Vertrauens gestürmt bin und alleinerziehende Mütter und Rentner ungeduldig beiseite schiebe.
Und dann sind sie da. Endlich.
Als ich den Laden verlasse, ratscht der Klebeverschluss des Umschlags nichtssagend in den Straßenlärm. Und ich gucke mit halbem Auge auf die Ampel, mit 1 1/2 Augen auf meine Fotos.
Hier jetzt für alle in Ruhe, ohne Stadtbahn und Kamikazefahrradfahrer. LOVEIhmeJa, ich gebe es immer wieder und vor allem unverhohlen zu: ich liebe das Ihmezentrum.
Gescheitertes Sozialexperiment, Abenteuerspielplatz, Gruselkabinett, Transformer…das Ihmezentrum ist alles, was du willst. Auch hässlich und ein Schandfleck. Juckt mich nicht.
Am 01. Mai auf der Glockseeseite der Ihme habe ich dann auch mal zaghafte Versuche gewagt, am lebenden Objekt zu fotografieren. Regenschirme hatte bei dem Wetter ja eh keiner mit – also eine Gefahr weniger für mich. Spannend ist es allemal. Vielleicht treffen wir uns ja mal unterwegs. Und dann bitte nicht weglaufen. Man kann einem durchs Foto nämlich nicht die Seele klauen, habe ich herausgefunden – das ist ein Gerücht. 🙂
Und plötzlich fühlt man sich wie ein Tourist im eigenen Viertel. Ist hier ja sowieso verschrien – die Partytouristen, und die Vielverdiener mit Familienporsche, die gentrifizieren plötzlich alles kaputt. Mal gucken, was da so kommt.
TitelMai
Bier
Enercity
Hemd
Hallo?! Was für ein abgefahrenes Hemd ist das denn bitte?
Ihmedings
Hund
Technisches für alle, die es interessiert:
Minolta X700 mit Beroflex f/4.5 80-200mm Telezoom / Film: Kodak Gold ISO 200
Otto
Schönes Wochenende, wünscht auch Kater Otto, das Raubtier aus dem Gildekarree.

Frühlingserwachen oder so ähnlich.

Was für ein furchtbarer Titel um diesen Blog zu reaktiveren.
Die Sonne hat sich die letzten Wochen gezeigt (heute nun ausgerechnet nicht) und ich hab die Minolta mal wieder ausgeführt. Billo-Farbfilm rein und los.

Ja, also. Welcome back! Ich verspreche lieber nichts, was ich nicht halten kann.

Was ich aber sagen kann: ich suche menschliche Modelle. Zum Üben. Wer also seinen Selbstdarstellungsdrang bei mir austoben möchte und mit mir Film um Film verschießen, möge sich melden.
Nichts schlimmes. Portraits, Lichtführung üben, Inszenierungen usw. Keine/r muss sich ausziehen, wenn er/sie nicht will. 😀 tulip2Zu der Minolta habe ich noch ein sehr abgeliebtes Makro-Zoom-Objektiv mit Pilz und ordentlich Staub drin. So ganz frisch werden die Bilder damit nicht mehr, aber ich mag es trotzdem. Die ganzen Artefakte auf den Bildern stammen im übrigen vom Scannen. Wenn jemand einen Negativ-Scanner zu verschenken hat, nehme ich dankbar an.
Tatü
Der Lindener Berg ist nach wie vor eines meiner Lieblingsziele zum sinnlosen Zeit verbringen. Das hat sich im vergangenen Jahr so eingeschlichen. Zwischen Gartenzwerg und Ein-Mann-Bunker sozusagen zur Ruhe kommen. Fast alle dieser Fotos sind also auch wieder dort entstanden.
Gescanntes DokumentEigentlich wollte ich ja mal in Richtung Streetphotography und dazu habe ich auch nach wie vor Lust. Manchmal sehe ich mich auch mit der Minolta über die Limmerstraße wandern und dann sehe ich vor meinem geistigen Auge leider auch immer Passanten, die mich entsetzt mit ihren Regenschirmen verhauend verfolgen. Völliger Quatsch. Besonders hier in Linden wo alle so offen und progressiv sind. 😉 Vielleicht probiere ich es mal aus. Solltet ihr also einen wütenden Mob und eine junge Frau mit Kamera entdecken, winkt mir ruhig.
zeug
Was sind also die Pläne für die nächste Zeit hier?
Wieder mehr und regelmäßiger Fotos. Ich habe immernoch eine Serie auf Halde, die ich noch umsetzen möchte. Dazu brauche ich aber Freiwillige. D.h. ich werde mich nochmal auf allen Kanälen umhören und aktiv nachfragen.
Evtl. veröffentliche ich einen Teil der Geschichte, an der ich die letzten Monate geschrieben habe. Mir schwebt auch sowas wie Kurzgeschichten vor.
Und das ein oder andere DIY-Konzert soll wohl auch noch im heimischen Quartier stattfinden.
TulipBis bald in gewohnter Inkonsequenz.